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Erbschaftssteuer

Die Erbschaftssteuer ist ein Ärgernis. Es ist überhaupt nicht einzusehen, wieso der Staat Ihr Vermögen, welches Sie ja schließlich aus schon einmal versteuerten Einkünften gebildet haben, noch ein zweites Mal besteuert, nur weil Sie es an die nächste Generation übertragen möchten. Aber Steuern haben ja mit Gerechtigkeit sowieso nichts zu tun. Der Staat holt sich seine Steuern halt dort, wo es am einfachsten ist, d.h. wo erkennbar große Werte bewegt werden. Da möchte der Staat eben sein Scherflein abzweigen.

Die Grundlage für die Erhebung der Erbschaftsteuer ist das Erbschaftsteuergesetz (ErbStG). Dieses wurde im Zuge verschiedener Erbschaftssteuerreformen in den letzten Jahren mehrfach geändert. Nachfolgend wird der neueste Stand per 01.01.2010 wiedergegeben:

 

Es werden 3 verschiedene Steuerklassen unterschieden (§ 15 ErbStG):

Steuerklasse I:
1. der Ehegatte,
2. die Kinder und Stiefkinder,
3. die Kinder verstorbener Kinder ( Enkel ) und Stiefkinder,
4. die Eltern und Voreltern bei Erwerben von Todes wegen

Steuerklasse II:
1. die Eltern und Voreltern, soweit sie nicht zur Steuerklasse I gehören,
2. die Geschwister,
3. die Abkömmlinge ersten Grades von Geschwistern ( Nichten und Neffen ),
4. die Stiefeltern,
5. die Schwiegerkinder,
6. die Schwiegereltern,
7. der geschiedenen Ehegatte

Steuerklasse III:
alle übrigen Erwerber und die Zweckzuwendungen.

 

Je nach Steuerklasse wird die Erbschaftssteuer in bestimmten Prozentsätzen erhoben gemäß nachfolgender Tabelle (§ 19 ErbStG):


 
Wert des steuerpflichtigen
Erwerbs bis einschließlich
… Euro
Prozentsatz in der Steuerklasse
I II III
75 000 7 15 30
300 000 11 20 30
600 000 15 25 30
6 000 000 19 30 30
13 000 000 23 35 50
26 000 000 27 40 50
über 26 000 000 30 43 50

 

 

Von dem Wert des Nachlasses sind die folgenden Freibeträge abzuziehen (§ 16 ErbStG):

Freibeträge

  1. des Ehegatten in Höhe von 500 000 Euro;

  2. der Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 und der Kinder verstorbener Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 in Höhe von 400 000 Euro;

  3. der Kinder der Kinder im Sinne der Steuerklasse I Nr. 2 in Höhe von 200 000 Euro;

  4. der übrigen Personen der Steuerklasse I in Höhe von 100 000 Euro;

  5. der Personen der Steuerklasse II in Höhe von 20 000 Euro;

  6. des Lebenspartners in Höhe von 500 000 Euro;

  7. der übrigen Personen der Steuerklasse III in Höhe von 20 000 Euro.

 

Letztlich existieren noch eine Reihe von Sonder- und Ausnahmeregelungen hinsichtlich der Begünstigung von Betriebsvermögen sowie von selbstgenutzten Familienheimen, welche hier im Einzelnen wiederzugeben den Rahmen sprengen würde. Bitte wenden Sie sich in Zweifelsfällen insoweit direkt an uns.

 

Weiter: Die Rechtsstellung des Erben

 

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